Ein Tag im Zeichen des Fahrrads

Am 04.08.2016 luden wir unseren Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse sowie die Mitglieder des Stadtrats zu einer gemeinsamen Radtour durch Buchholz ein, um auf einige Missstände im Radverkehr hinzuweisen: z. B. gefährliche Kreuzungsbereiche und Ausfahrten, nicht regelgerechte oder unklare Wegeführungen, unzureichende Beschilderungen, sanierungsbedürftige Untergründe etc. Begleitet wurden wir vom ADFC-Radexperten Harald Spiering aus Dortmund. Mit seiner ortsfremden Sicht konnte er weitere gute Hinweise geben. Die Radtour über rd. elf Kilometer wurde fachlich geführt vom sehr gut vorbereiteten Buchholzer Radverkehrsbeauftragten Michael Mühlbauer.

v.l.n.r.: Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse, Ratsherr Peter Eckhoff und ADFC-Radexperte Harald Spiering

Hintergrund unserer Einladung war eine Äußerung von Bgm. Röhse während der Beratungen über den Haushalt 2016 im Rat der Stadt Buchholz: Die Buchholzer Liste hatte mehr finanzielle Mittel zur Umsetzung des Masterplans Radverkehr gefordert. Bgm. Röhse konterte nicht ganz ernst gemeint, er würde nicht verstehen, wo die Probleme beim Radfahren bestehen. Wenn er Radfahren will, steigt er aufs Rad und fährt einfach los. Bgm. Röhse bot aber an, sich auf einer Radtour die Knackpunkte im Radverkehr zeigen zu lassen.  Diese fand nun heute statt.

ADFC-Radexperte Harald Spiering

20160804 Vortrag Spiering web

Den Abschluss eines gelungenen Tages im Zeichen des Fahrrads bildete der Vortrag von Harald Spiering zum Thema „Radschnellwege und Radtourismus – Neue Mobilität trifft Wirtschaftskraft“. Er zeigte auf, was der Regionalverband Ruhr mit seinen Mitgliedskommunen in den letzten Jahren für den touristischen Radverkehr im RAD.REVIER.RUHR getan hat, und  stellte ausführlich die Planungen zum Radschnellweg Ruhr vor, der in wenigen Jahren über eine Strecke von rd. 100 Kilometern die Städte Duisburg und Hamm verbinden soll. Ziel ist es, auf dieser Strecke möglichst viel Alltagsverkehr auf dem Rad zu erzeugen, z. B. Pendler auf ihrem Arbeitsweg oder Studenten, die zur Uni radeln. Ein bundesweites Leuchtturmprojekt und uns ein Beispiel, was möglich werden kann, wenn man denn nur will.

Hier einige positive Rückmeldungen, die Hoffnung machen:

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