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Ergonomie am Fahrrad – Vortrag von Eike Wahlmann

Eike Wahlmann ist Spezialist für Ergonomie am Fahrrad und berät Radfahrende, möglichst bevor körperliche Probleme beim oder durchs Radfahren entstehen.

In seinem Vortrag hat er uns eindrucksvoll nahegelegt, sich auch Gedanken über die Ergonomie am Fahrrad zu machen. Insbesondere bei bestehenden Problemen oder vor Kauf eines neuen Fahrrads. Manchmal entscheiden nur wenige Zentimeter in der Einstellung des Fahrrads, die einem vom Spaß am Fahrrad trennen.

  • Sie möchten schmerzfrei Rad fahren?
  • Sie wollen sich nicht überlasten?
  • Sie würden gerne längere Strecken fahren?

Wir empfehlen, sich in diesen Fragen persönlich von Eike Wahlmann beraten zu lassen.

Infos und Terminvereinbarung:
info@ergonomie-am-fahrrad.de
www.ergonomie-am-fahrrad.de

73.000 km mit dem Rad um die Welt

Der Bremer Weltumradler Wolfgang Reiche berichtete in seinem interessanten Bilder-Vortrag von seiner mehr als 50 Monate dauernden Pedaltour um unseren Erdball.

Zusammen mit seiner Partnerin Gudrun Brardt verließ der engagierte Fahrradfreund und Gewerbelehrer Wolfgang Reiche im Juli 1981 die Hansestadt. Das Ziel der beiden: Sie wollten einmal in ihrem Leben auf dem Fahrradsattel die Erde umrunden! 73.000 km mit dem Rad um die Welt weiterlesen

Eine Rad-Kampagne für Buchholz?!

Am 29.05.2017 war Heinrich Strößenreuther zu Gast. Er ist deutschlandweit durch seine spektakulären und zum Teil nicht unumstrittenen Kampagnen rund ums Radfahren sowie die Berliner Initiative „Volksentscheid Fahrrad“ bekannt geworden. Dabei zählt er sich als Unternehmensberater und Interimsmanager eher der intellektuellen bürgerlichen Mitte zugehörig, passt aber dennoch in keine parteipolitische Schublade. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ beschrieb ihn daher 2016 als „Verkehrsrebell im schwarzen Anzug“. Wer mehr interessante Dinge über Heinrich erfahren möchte, kann einfach mal nach seinem Namen googeln.

Er stellte uns in seinem Vortrag dar, warum wir an einer massiven Förderung des Radverkehrs nicht vorbeikommen, wenn wir unsere nationalen Klimaschutzziele ernst nehmen, und wie er es mit einem Team von ehrenamtlich engagierten Helfern schaffen will, Berlin per Gesetz zu einer Förderung des Radverkehrs zu verhelfen. In den nächsten sieben Jahren sollen rd. 550 Mio. EUR für die zehn Ziele des Volksentscheids Fahrrad investiert werden. Dazu soll per Volksentscheid ein Rad-Gesetz auf den Weg gebracht werden. Eine Rad-Kampagne für Buchholz?! weiterlesen

Note 4 für Radverkehr in Buchholz

Der ADFC veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2016. Der Test gilt als Indikator für die Zufriedenheit der Radfahrer in Deutschland. Per Fragebogen haben sie bewertet, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob beispielsweise Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich auf dem Fahrrad sicher fühlen (vgl. www.fahrradklima-test.de).

Kurzüberblick Auswertung für Buchholz i. d. Nordheide:

  • Gesamtbewertung: 3,8 (Schulnote „ausreichend“)
  • Rang: 194 (von 364 Städten in der Größenklasse bis 50.000 Einwohner)

Damit landet Buchholz erwartungsgemäß nur im Mittelfeld. Die Detailauswertung zeigt den Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen in Buchholz, wo die dringendsten Bedarfe gesehen werden:

  • Fahrradmitnahme im ÖPNV
  • Oberflächen der Radwege
  • Breite der Radewege
  • Falschparkerkontrollen auf Radwegen
  • Reinigung der Radwege
  • Fahren auf Radwegen und Radfahrstreifen
  • Führung an Baustellen

Download Auswertung Fahrradklima-Test 2016 für Buchholz i.d.N.

Sicher unterwegs im Buchholzer Straßenverkehr

Vor knapp 40 Zuhörern referierte Dirk Poppinga, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Harburg, am 03.04.2017 in der Aula der Waldschule über Neuerungen bei den Verkehrsregeln für Auto-, Radfahrer und Fußgänger. An beispielhaften Situationen im Buchholzer Straßenverkehr gab er Verhaltenstipps für alle Verkehrsteilnehmer und ging intensiv auf die Fragen aus der Zuhörerschaft ein. Als Fazit lässt sich festhalten, dass sich viele Konflikte vermeiden ließen, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer mit Rück- und Vorsicht im Straßenverkehr bewegen würden. Ein fruchtbarer Abend mit vielen teils neuen teils alten wiedererweckten Erkenntnissen, der nach ca. 100 Minuten Vortrag und Diskussion sein Ende fand.

Frühjahrsputz

Die Fahrradkäfige, wie die Fahrradabstellanlagen an der Heinrichstraße liebevoll genannt werden, waren seit Monaten nicht von Laub und Eicheln befreit worden. Weil sich offenbar niemand anderes verantwortlich fühlte, schritten wir heute selbst zur Tat und reinigten die Käfige, die wir auch selbst nutzen. Zum Beginn der Fahrradsaison soll doch wieder alles schön hergerichtet sein, oder?

Stadtradeln 2017

Unsere Initiative „Buchholz fährt Rad“ wird in diesem Jahr die Organisation des Stadtradelns übernehmen.

In Buchholz wird das Stadtradeln im Zeitraum  vom Samstag, dem 20.05.2017, bis Freitag, dem 09.06.2017, stattfinden. Eine Anmeldung ist voraussichtlich ab März 2017 möglich.

Allgemeine Informationen zum Stadtradeln findest du hier: www.stadtradeln.de Über weitere Details zum Buchholzer Stadtradeln werden wir hier auf unserer Internetseite zu gegebener Zeit berichten (siehe Menü rechts).

Bitte schreibe uns eine E-Mail an stadtradeln@buchholz-faehrt-rad.de,

  • wenn du uns in der Organisation des Stadtradelns mit Rat und Tat oder finanziell unterstützen möchtest,
  • wenn du in den Verteiler für unseren E-Mail-Newsletter aufgenommen werden willst, um nichts zu verpassen,
  • wenn du Fragen zum Stadtradeln hast oder
  • wenn du uns einfach etwas mitzuteilen hast.

Regionalkonferenz in Ludwigslust

Die Metropolregion Hamburg hatte am 30.11.2016 zur diesjährigen Regionalkonferenz nach Ludwigslust eingeladen. Thema war „Nachhaltige Mobilität: klimagerecht – vernetzt – zukunftsfähig“.

Die Buchholzer Stadtbaurätin hatte uns dankenswerterweise über diese Konferenz informiert und unsere Teilnahmemöglichkeit mit der Geschäftsstelle der Metropolregion abgeklärt. Dem Thema gerecht werdend fuhren wir dann zu fünft mit dem Zug von Buchholz nach Ludwigslust. Aus den Reihen unserer Initiative „Buchholz fährt Rad“ waren Peter Eckhoff, Matthias Kurzeck, Carsten Stein, Grit Weiland und Marco Wilke unter den fast 400 Teilnehmern. Darüber hinaus waren noch zwei weitere Teilnehmer aus Buchholz gekommen: Jenny Lorenz, die für die Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg arbeitet, und Peter Loginowski, Stadtplaner, der Frau Grondke als Vertreter der Stadt Buchholz vertrat. Frau Grondke war wegen anderer wichtiger Termine leider verhindert. Regionalkonferenz in Ludwigslust weiterlesen

Radverkehrskonzept Landkreis Harburg

Am 18.10.2016 wurde in der Kantine des Buchholzer Rathauses das Radverkehrskonzept des Landkreises Harburg vorgestellt. Der Veranstaltung wohnten etwa 40 Zuschauer bei. Positiv zu bewerten ist der Versuch, die Radverkehrsinfrastruktur des Landkreises zu verbessern und an Anschlussstellen zu den Nachbarkreisen arbeiten zu wollen. Herr Dr. Bischoff, Projektleiter des Büros SHP Ingenieure, präsentierte das Ergebnis in einem kurzweiligen Vortrag mit viel Bildmaterial. Zuschauer kritisierten, dass das Augenmerk der Untersuchung der Bewertung der ortsverbindenden Radverkehrsanlagen galt und nicht dem innerstädtischen Verkehr. Sämtliche Wege im Landkreis, vom Gemeindeweg bis hin zu Radwegen entlang von Bundesstraßen, wurden von einem Mitarbeiter in drei Wochen mit einem E-Bike abgefahren und gefilmt. So wurde ein Beschilderungs-, Abstell- und Radwegekataster erstellt und Mängel hinsichtlich der Breite und Beschaffenheit der Wege katalogisiert.

Es entstand der Eindruck, dass das Paket des Auftraggebers dennoch ein wenig zu eng geschnürt war. Zwar wurden Abstellanlagen aufgenommen, die Untersuchung möglicher Standorte für Fahrradstationen war jedoch nicht Teil des Konzeptes. Ebensowenig gab es einen Ausblick auf den Ausbau unbefestigter Wege oder stillgelegter Bahntrassen, um so eine Netzverdichtung zu erzielen und Alternativen zu straßenbegleitenden Radwegen zu schaffen. Das vorhandene Wegenetz wurde hinsichtlich seiner Beschaffenheit und seinem Zweck als positiv beschrieben. Man hat es leider versäumt, die Bürger des Landkreises an dem Konzept online zu beteiligen. So hätten Defizite schon im Vorfeld aus Sicht der Nutzer aufgezeigt werden können. Möglicherweise wurde das Fazit der Befahrung zu optimistisch dargestellt. Und es fehlte ein wenig die Vision und die Zielsetzung, Maßgebliches im Sinne einer nachhaltigen Mobilitätsverlagerung verändern zu wollen.

Download Bericht „Landkreis will sein Radwegenetz verdichten“ im Hamburger Abendblatt vom 20.10.2016