Unser 100. Mitglied: Florian Oelker

Mit Florian Oelker begrüßten wir noch kurz vor dem Jahreswechsel unser 100. Mitglied. Mit ihm trat die ganze vierköpfige Familie Oelker unserem Verein bei. Wir freuen uns und sagen: „Herzlich willkommen!“ Unser Mitgliederzuwachs zeigt uns, dass wir offenbar mit unseren Aktivitäten und Aktionen zur Förderung der Fahrradkultur in Buchholz auf ein starkes Interesse stoßen. Das macht uns stolz und ist zugleich auch Ansporn, an diesem Ziel zum Schutze unserer Umwelt weiterzuarbeiten. Vor diesem Hintergrund bedanken wir uns recht herzlich für den tollen Brief, den uns Familie Oelker anlässlich dieses Mitglieder-Jubiläums geschrieben hat, um uns ihre persönlichen Beweggründe für die Mitgliedschaft mitzuteilen. Vielen Dank auch dafür, dass wir diesen Brief hier veröffentlichen dürfen:

„Wir sind Mitglieder bei „Buchholz fährt Rad“ geworden, um für uns selbst, auch unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels, den Stellenwert des Fahrradfahrens weiter zu erhöhen. Seit wir hier wohnen, bewundern wir unseren Nachbarn, der tagtäglich mit dem Fahrrad zur Bahn fährt – oder gleich ganz weiter zur Arbeit nach Hamburg. Fiona und Florian fahren zwar auch schon seit Ewigkeiten mit dem Rad zur Schule und den meisten anderen Aktivitäten (Freunde, Vereine, Musikunterricht, etc.), aber für Clemens und mich war das Fahrrad bis ins Jahr 2018 eher ein Freizeitvehikel.

Dann kamen Greta und die „Fridays for Future“-Bewegung, und durch diese Impulse haben wir unser (Konsum-) Verhalten erneut und noch umfassender auf den Prüfstand gestellt: 100%igen Ökostrom und das Windgas von Greenpeace Energy beziehen wir schon lange, wir haben Solar-Warmwasser, wir essen fast ausschließlich Bio-Produkte, und an Plastikvermeidung arbeiten wir auch schon lange, um nur einiges zu nennen, wodurch wir schon versuchen, zum Klimaschutz beizutragen.

Das konsequente Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad hat aber noch einmal ein erneutes Umdenken erfordert, und daran arbeiten wir seit letztem Jahr. Zugegeben: für Clemens ist das am schwierigsten, denn sein Arbeitsplatz ist in Norderstedt. Im letzten Sommer ist er trotzdem einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, aber 6 Stunden Fahrtzeit zusätzlich zum Arbeitstag, das kann man nur ausnahmsweise mal machen. Dennoch hat er es auch in diesem Jahr wieder vor und will dann auch noch eine Kollegin zum Mitradeln bewegen, die im südlichen Hamburg wohnt.

Aber für sämtliche Fahrten in und um Buchholz gilt, dass wir diese jetzt alle vier fast ausschließlich mit dem Rad machen, auch wenn es sich um Nacht- und/oder Regenwetterfahrten handelt, und auch, wenn das teilweise komplizierter ist oder zumindest auf den ersten Blick so scheint. Immerhin ist Radeln zusätzlich auch gut für den Geldbeutel, denn wir tanken inzwischen sehr viel seltener, und für ein Fahrrad fallen natürlich auch keine Parkgebühren an.

Um mir das Einkaufen zu erleichtern, will ich baldmöglichst auch mal eins der tollen Lastenräder ausprobieren, die „Buchholz fährt Rad“ im vergangenen Jahr für alle Buchholzer organisiert hat. Übrigens hat uns diese Aktion, ebenso wie das Aufstellen der Fahrradpumpen in Buchholz und die Schokofahrt, zusätzlich dazu bewogen, als Mitglieder „Buchholz fährt Rad“ zu unterstützen – auch in der Hoffnung, dass „Buchholz fährt Rad“ durch immer mehr und mehr Mitglieder auch etwas für die Fahrradfahrer in Buchholz erreichen kann: bessere, sicherere bzw. sinnvollere Fahrradwege durch die Stadt, um nur einen Aspekt zu nennen.

Fiona, Florian, Clemens und Astrid“